Nationalflagge von Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik entdecken
Für viele ist sie das Sinnbild exotischer Urlaubsträume, ein Paradies aus Sonne, Strand, Meer und karibischer Lebensfreude. Für Christoph Kolumbus war sie die Schönste, würdig den Namen 'die Spanische' zu tragen, während ihre Ureinwohner sie mit dem Namen 'Quisqueya', fruchtbare Mutter Erde, ehrten.
Die Dominikanische Republik ein wunderbarer Ort
Hier, auf Hispaniola, wie die Insel heute heißt, liegt die Dominikanische Republik. Das Land bietet eine in der Karibik einmalige Vielfalt an Naturschönheiten: üppige subtropische Vegetation, Gebirgszüge mit über 3000 m hohen Gipfeln und natürlich die berühmten weiβen Sandstrände und das türkisfarbene Meer.
Doch auch die bewegte Geschichte des Landes, seine lebendige Alltagskultur und nicht zuletzt die Begegnung mit seinen Menschen sind eine Reise wert.
Das alles macht die Dominikanische Republik zu einem wunderbaren Ort, um Spanisch zu lernen. Entdecken Sie während eines Sprachaufenthalts das exotisch-karibische Ambiente, die Leichtigkeit und Lebensfreude der warmherzigen und offenen Menschen.
Geographie und Klima
Die Insel Hispaniola, die zu den Groβen Antillen zählt, ist nach Kuba die zweitgrößte Insel der Karibik. Im Norden grenzt Hispaniola an den Atlantik, im Süden an die Karibische See.
Die Insel beheimatet 2 Staaten: im Westen Haiti, im Osten die Dominikanische Republik, die zwei Drittel der Insel umfasst.
Es gibt mehrere Klima- und Vegetationszonen: feuchtwarmes Klima an der Küste, in Höhenlagen gemäβigt. Die Höhendifferenz beträgt über 12.000 m, vom höchsten Berg, dem Pico Duarte mit 3.175m, bis zum tiefsten Meeresgraben der Karibik, der Puerto Rico Drift, mit ca. 9.000m.
Tourismus
Das subtropische Klima mit angenehmen 28°C im Jahresmittel sorgt für Sommer und Sonne das ganze Jahr über. Nicht verwunderlich, dass der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsfaktor des Landes ist.
Neben dem klassischen All-inclusive Strandurlaub bieten alternative Urlaubsangebote Individualreisenden die Chance, das Land auf eigene Faust zu erkunden.
Geschichte und Politik
Ursprünglich besiedelt war das Land von den Taino-Indianern, von deren Kultur nur einige wenige Relikte erhalten blieben. 1492 entdeckte Christoph Kolumbus die Insel; von hier aus kolonialisierte er Amerika. Vor allem in der Hauptstadt Santo Domingo finden sich noch viele Zeugnisse aus der Zeit der spanischen Eroberer.
Weitere historische Eckdaten des Landes sind 1822 die Besetzung durch Haiti, 1844 die Ausrufung der Unabhän¬gigkeit unter Juan Pablo Duarte und damit die Geburtsstunde der modernen Dominikanischen Republik sowie 1930 bis 1961 die Diktatur Rafael Trujillos.
Heute ist die Dominikanische Republik ein demokratisch regierter Staat nach dem Vorbild einer Präsidialdemokratie. Das Land zählt 9,1 Mio. Einwohner, be¬stehend aus Mulatten (73%), Weiβen (16%) und Schwarzen (11%
Gastfreundlichkeit
Die Gastfreundlichkeit der Dominikaner ist sprichwörtlich. Enge Familienbande sind ihnen sehr wichtig. Deshalb scheinen Dominikaner immer unterwegs zu sein:
Man trifft sie auf der Straße beim Schwätzchen mit der Nachbarin, auf einen cafecito im Colmado nebenan oder heftig gestikulierend beim Dominospiel vor der kleinen Dorfbar.
Karneval
Besonders beliebt im Land ist der Karneval, der denn auch gleich zweimal gefeiert wird: im Februar und im August. Am berühmtesten ist der Karneval von La Vega mit seinen prächtigen Masken, Kostümen und mit Straßenumzügen an jedem der vier Sonntage im Februar.
Walbeobachtung
Wer zwischen Januar und März das Land bereist, sollte unbedingt der Halbinsel Samana einen Besuch abstatten.
Hier treffen sich alljährlich tausende von Buckelwalen zur Paarung und Aufzucht der Jungen.
Ein seltenes und faszinierendes Naturereignis.
Merengue, Bachata und Car Wash
Dominikaner lieben Musik. Der typischste Ort, an dem sie sich zum Tanzen treffen, ist der Car Wash, eine Mischung aus Autowaschanlage und Kneipe. Hier finden häufig Live-Konzerte berühmter Bachateros und Merengue-Sänger wie Anthony Santos, Frank Reyes oder Juan Luis Guerra statt.
Auf keinen Fall verpassen sollte man auch das große Merengue-Festival, das jedes Jahr im Juli in Santo Domingo veranstaltet wird. Dann steht die Hauptstadt mehrere Tage lang Kopf. Tausende Menschen strömen zum Malecon, der Uferpromenade, um auf einem der unzähligen Open Air-Konzerte zu tanzen, zu singen und zu feie
'Beisbol'
Baseball oder „Beisbol“, wie die Dominikaner sagen, ist der Nationalsport des Landes.
Jeder dominikanische Junge träumt davon, eines Tages so berühmt zu sein wie ein Sammy Sosa oder Pedro Martinez, die dominikanischen Helden in der US-amerikanischen Baseball-Liga.
Essen
Die dominikanische Küche ist dominiert von kreolischen, spanischen und afrikanischen Einflüssen. Typische Gerichte sind La Bandera (Reis, rote Bohnen, Hühnchen), oder Sancocho, ein Eintopf aus mehreren Fleischsorten. Gegessen wird gerne unterwegs.
Deshalb findet sich immer ein Comedor oder ein fahrender Händler, der allerlei Köstlichkeiten anbietet.
Geld
Die offizielle Währung ist der Dominikanische Peso (RD$). US-Dollar und Euro werden nur in Touristenzentren und größeren Städten akzeptiert.
Mit Kreditkarte kann dort fast überall bezahlt werden. Banken und Wechselstuben wechseln Bargeld und Reisechecks. Die EC-Karte wird an Bankautomaten akzeptiert.
Kommunikation, Internet und Strom
Internet-Cafés und Telefoncenter sind weit verbreitet. Für neuere Mobiltelefone erhält man SIM-Karten mit günstigen Tarifen. Die Ländervorwahl lautet: +1 – 809. Die Stromspannung beträgt 110-120 V/60Hz. Üblich sind amerikanische Flachstecker (Adapter nötig). Stromausfälle sind leider an der Tagesordnung, doch viele haben eine Notstromversorgung.
Verkehrsmittel
Das öffentliche Transportnetz ist sehr gut ausgebaut und preisgünstig. Überlandbusse verbinden die größeren Städte, gua-guas (Kleinbusse) und carro publicos (öffentliche Sammeltaxis) steuern kleinere Ortschaften an.
Motoconchos sind Motorrad-Taxen für hauptsächlich Kurzstrecken. Inlandsflüge verbinden die wichtigsten Reiseziele im Land.
Sicherheit
Im Vergleich zu anderen Karibikstaaten gilt die Dominikanische Republik nach wie vor als relativ sicher. Man sollte sich an die gängigen Regeln beim Reisen halten: keine Wertsachen offen mit sich herumtragen, nur kleine Mengen Bargeld mit sich führen, nachts einsame, unbeleuchtete Straβen bzw. bestimmte Stadtgebiete meiden.
Flughäfen und Flugverbindungen
Für günstige Flüge lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Airlines, die das Land anfliegen, u.a. Condor, LTU ex Deutschland; Edelweiss, BelAir ex Schweiz; MartinAir ex Niederlande; ThomsonFly ex Großbritannien; American Airlines, Continental Airlines, JetBlue ex USA; Air Canada, Sky Service, Air Transat ex Canada, und auch der am häufigsten frequentierten Flughäfen im Land: Santo Domingo (SDQ), Puerto Plata (POP), Punta Cana (PUJ), Santiago de los Caballeros (STI), La Romana (LRM) und Samana (AZS).
Einreisebestimmungen
Für die Einreise benötigt man einen gültigen Reisepass sowie eine Touristenkarte. Sie ist entweder im Flugticketpreis bereits enthalten oder muss bei Ankunft in der Dominikanischen Republik am Flughafen für USD 10.- gekauft werden. Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer in Höhe von USD 20.- zu zahlen.
Zu den Einreisebestimmungen am besten die zuständige Botschaft bzw. Ihr Auβenministerium kontaktieren.
Zeitverschiebung
Es gilt die Atlantic Standard Time (AST). Gegenüber z.B. der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) ist das Land 5 Stunden, in der Sommerzeit 6 Stunden zurück
Mehr Info und interessante Web-Seiten zu Dominikanische Republik:
Tourismus Ministerium der Dominikanischen Republik (Seite funktioniert nur in Spanisch)
Dominikanische Botschaft in de USA, allgemeine Information, Tourismus-Information und Öko-Info (Seite nur auf Englisch)
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